Täglich Einzeltherapien?

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11 Mai 2007 15:55 #592 von Jaci-83
Täglich Einzeltherapien? wurde erstellt von Jaci-83
Laut dem MDK-Prüfbogen müsste man ja für jeden immobilen bewohner nahezu täglich Tagesstrukturierende Angebote machen!

bei wem von euch funktioniert das; ich habe nur eine halbe Stelle und wir haben 120 bewohner! OK, ich habe noch 3 Kolleginnen; aber ehrlich gesagt macht eine davon kaum was mit den Bewohnern, mehr Büroarbeit. Und die andere kommt meist nur mit mir mit; ist eine ordensschwester.

Wie schafft ihr das?

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11 Mai 2007 18:23 #594 von Mone
Mone antwortete auf Täglich Einzeltherapien?
Hey!
Also ich habe auch nur eine halbe Stelle und es ist wirklich schwer fast täglich mit immobilen Bew. etwas zu machen mir ergeht es genau so. Ich bin auf einer Etage mit 36 Bew. Ich versuche jeden Tag mindestens zu 2 Bew. zu gehen und ihnen basale Stimmulation oder 10 Minuten Aktivierung anzubieten. Ich habe insgesammt 8 immobile Bew. darunter 2 Bew. die nicht an Aktivitäten generell teilnehmen. Und ich finde es schon manchmal schwer dieses jeden Tag zu schaffen. Da brauch nur mal die Zeitungsrunde länger dauern oder das Frühstück oder irgentetwas dazwischen kommen kann ich nicht zu 2 Bew. gehen sondern es fällt aus oder ich kann nur zu einem Bew. gehen. Leider bin ich die einziege Ergo auf der Etage. Aber ich versuche allen immer irgentwie gerecht zu werden und wenn es mal nur 5 oder 10  Minuten sind die ich mit einem Bew. etwas mache. Auch die Pflege versucht ab und an wenn ich es mal nicht schaffe zu den Bew. zu gehen die basale Stimulation durchzuführen, aber erstens haben die selber viel arbeit und ich möchte ja nicht angeben aber was man so hört von anderen und wenn ich das mal so beobachte machen die es nicht so wie ich.
Na ja in diesem Sinne wünsche ich Euch schönes Wochenende ich habe Dienst bis Sonntag.

Lieben Gruß Mone

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12 Mai 2007 11:29 #602 von Anonymous
Anonymous antwortete auf Täglich Einzeltherapien?
Hallo Jaci,

ich müsste täglich 10 Einzeltherapien mit den immobilen Bewohnern machen die ich theoretisch auch schaffen könnte wenn ich meinen straff durchstrukturierten Tagesplan einhalten könnte.
Aber praktisch sieht es ja so aus, dass immer irgendetwas dazwischenkommt; sei es, dass ich bei Bedarf validierende Gespräche mit mobilen Dementen durchführe oder mal wieder eine andere unvorgesehene Arbeit dazwischenkommt.
Im Endeffekt schaffe ich diese 10 Einzeltherapien nie, obwohl ich stets einen Praktikanten habe der mich unterstützt. Ich versuche dann, am nächsten Tag zu den Bewohnern zu gehen, die ich am Vortag auslassen musste, meist habe ich für Einzeltherapien aber auch nur 10-15 Minuten Zeit. Bei einigen reicht das auch, da sie dann bereits an ihrer Leistungsgrenze sind, bei einigen ist das aber deutlich zu wenig.
Einmal in der Woche kommt eine Ehrenamtliche ins Haus, die sich Zeit nimmt für Sorgen und Nöte, mit ihr spreche ich ab zu wem sie gehen soll so dass sich das auch wieder ein wenig ausgleicht.
Wenn  ich jedoch vergleiche, dass die immobilen Bewohnern selbst bei täglichen Therapien von jeweils 15 Minuten auf maximal 75 Minuten in der Woche kommen, die mobilen  orientierten Bewohner aber auf 120 Minuten allein schon bei 2 Gruppentherapien (Gedächtnistraining und Gymnastik) dann steht das in keiner Relation zueinander. Und ich muss mich dem mobilen gegenüber immer wieder rechtfertigen, warum ich jeden Tag zu den Bettlägerigen gehe, mit ihnen aber "nur" 2 x in der Woche etwas mache, wo es doch vorher deutlich mehr war.
Und unsere Einrichtung ist durch die Umbauarbeiten nicht mal voll ausgelastet...ich mag gar nicht dran denken wie es sein wird wenn die 15 fehlenden Plätze wieder belegt werden!
Das ist schon manchmal frustrierend dass man keinem gerecht werden kann...

Liebe Grüße
Cassio

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18 Mai 2007 18:24 #639 von Hanny
Hanny antwortete auf Täglich Einzeltherapien?
Bei uns ist das absolut nicht machbar!
Wir haben 100 Bewohner, davon sind 30 immobil und dauerhaft im Bett, bzw im Pflegerollstuhl. Das ist für mich absolut nicht möglich jeden so oft zu besuchen...
Vorallem, weil mich momentan die Büroarbeit auffrisst (Konzepte)
Naja, geben wir weiterhin unser bestes!!

Der Mensch ist die beste Medizin für den Menschen
(chin. Sprichwort)

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19 Mai 2007 00:25 #643 von gee99
gee99 antwortete auf Täglich Einzeltherapien?
Ich habe auch nur eine halbe Stelle, 22 Pflegebetten und mehr als 250 Hausbewohner (keine Ahnung wieviele es wirklich sind), die ich mit Hilfsmitteln versorge - ich mache pro Woche 2-3 Gruppen, 1x Monat Ausflug und habe es bisher noch nicht geschafft Einzeltherapie den immobilen BW. anzubieten.

Aber meine Frage - was macht ihr in den 10-15 min. Einzeltherapie?

- 10-min. Aktivierung ist mir zwar ein Begriff und ich  möchte es demnächst gemeinsam mit der Pflege umsetzen, habe aber noch keine Erfahrung damit

- was außer einem Gespräch kommt sonst noch in Frage?

-Ausbildung in basaler Stimulation habe ich keine,
-10min. Mobilisieren (wenn ja, womit beginnt ihr ?)

10min. sind verdammt kurz!

Finde es toll, wenn jemand von euch das so wirklich schafft!

Finde in der Geriatrie kommt oft etwas dazwischen und man muss immer flexibel sein -z.B.  Bewohner ist noch nicht fertig mit der Pflege, BW. schläft, BW. fühlt sich nicht gut, BW. mag nicht teilnehmen - da braucht man ja schon 10min. um einen BW. überhaupt zu motivieren etwas zu tun ;-)

Bei uns ist alles sehr offen und zeitlich unstrukturiert... habt ihr fixe Pläne, wer wann drankommt?

Finde das Thema sehr spannend, aber wie gesagt, für richtige und vor allem regelmässige Einzeltherapie fehlt mir  bis jetzt die Zeit oder ein supertolles Zeitmanagement :-(!

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20 Mai 2007 21:55 #652 von ergosiene
ergosiene antwortete auf Täglich Einzeltherapien?
ja, was soll ich da sagen, ich komme nur ambulant einmal pro Woche in das Pflegeheim!!, habe auch sehr den Eindruck, dass es auf keinen Fall genug ist, aber mehr ist an Verordnungen momentan nicht drin! Geht es jemandem ähnlich und was können wir da tun/verändern?!

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26 Mai 2007 14:12 #697 von bördi
bördi antwortete auf Täglich Einzeltherapien?
Hallo alle zusammen ,

ich habe 36 Bewohner und habe eine Vollzeit stelle . Habe eine relativ gute struktur vormittags mache ich nur Gruppenbetreuung wie Zeitungsrunde (täglich) danach halt von gymnastik bis singen alles. AN allen Mahlzeiten betreuung helfe ich mit . Ab Nachmittag habe ich nur Einzelförderungen, das sind im groben drei Bewohner am Nachmittag , kann nicht alle schaffen . Finde ich manchmal wahnsinn... Habe welche die lehnen Ergotherapie komplett ab , und zwingen kann ich sie ja nicht oder? wie geht ihr damit um ?

Was ich mache passives durch bewegung , kognitivtes training also gedächtnistraining speziell auf den jenigen .... bei einer mache ich Gangtraining  , oder  mit eine rgucke ich Fotoalbum an , Vom Prinzip her mache ich vorschläge (zwei sachen) und der Bewohner kann entscheiden . Ich mache das was dem bewohner grad gut tut .... :-)


lg bördi

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27 Mai 2007 11:41 #703 von Anonymous
Anonymous antwortete auf Täglich Einzeltherapien?
Hallo Gee99:

10-15 Minuten sind in der Tat sehr wenig, nach Möglichkeit dehnt man die zur Verfügung stehende Zeit natürlich aus, oftmals hat man aber wirklich nur die wenigen Minuten und die wollen sinnvoll genutzt sein.

Ein supertolles Zeitmanagement hilft nur dann, wenn sämtliche Pflegekräfte (auch externe wie Fußpflege und Physiotherapie sowie Angehörige) Bescheid wissen dass Bewohner X am Dienstag von … bis …Therapie bekommt und somit störungsfreies Arbeiten ermöglicht wird.

Hinzu kommt, dass auch der Bewohner in diesem Zeitfenster von seiner Tagesverfassung her in der Lage sein muss, sich dem Therapieangebot zuzuwenden, was aber oftmals nicht der Fall ist.
Denn Sorgen, Schmerzen, Verwirrtheit, Müdigkeit, nötige Pflegetätigkeiten, Toilettengänge und Besuche halten sich nun mal an kein supertolles Zeitmanagement! ;-)

Flexibilität ist also in jedem Fall gefragt und das Bereithalten einer  Alternative zum geplanten Therapieangebot.

Ich frage kurz vorher bei den Pflegekräften nach ob in den nächsten Minuten Pflegetätigkeiten anstehen oder nicht und hänge dann ein Schild mit der Aufschrift  „Therapie – bitte nicht stören!“ an die Tür.

Was kann man nun in 10-15 Minuten machen?

Bewegungsübungen
aktiv, assistiv, passiv zur Kontrakturenprophylaxe, wobei ich mich da
aus Zeitmangel meist auf die gefährdeten Gelenke beschränke.
Bettlägerige Bewohner nach Möglichkeit auf die Bettkante setzen als Form der Basalen Stimulation

Basale Stimulation
geht generell immer, nach Möglichkeit mit biografischem Bezug

10-Minuten-Aktivierung
das Konzeot setze ich mal als bekannt voraus

Biografisches Arbeiten / Erinnerungspflege
mit persönlichen Dingen des Bewohners (Erinnerungskiste)

handwerkliches Gestalten;
so kann man beispielsweise auch Pomponwickeln, Seidenmalerei oder Peddigrohr im Bett machen. Ein kleines Werkstück muss ja nicht an einem Tag fertig werden

leichte Gedächtnistrainingsübungen,
z.B.:Kreuzworträtsel, Wortsammelübungen wie Tiere von A-Z, was findet man alles im Kühlschrank, Männer- und  Frauennamen,…

Musiktherapie,
z.B.: selber musizieren (Orff´sche Instrumente, Mundharmonika,...)  Lieder hören und erraten, singen, Musikinstrumente hören und zuordnen


An Ergolone:
„Was können wir tun?“ hast du gefragt.
Wenn du einmal in der Woche im Heim bist ist das wenig, aber wenn du engagiert bist und es in Erwägung ziehst, auch mal ´ne halbe Stunde nach Feierabend zu investieren wirst auch du sicher Möglichkeiten finden, dich auf Dauer etwas entbehrlicher machen zu können.

Vielleicht ist bei meinen Vorschlägen  ja etwas dabei, was du in der Einrichtung umsetzen kannst:

- Ehrenamtliche gewinnen
evtl. über einen Presseartikel, hausinternen Aushang (mit der Heimleitung absprechen!) und diese in einfache Aktivierungsmöglichkeiten unterweisen, z.B. mal eine Geschichte vorlesen (Basale Stimulation; auditive Wahrnehmung!), Spaziergänge an der frischen Luft (u.a. zum Erhalt der Gehfähigkeit!) und Gesprächsführung.
Hier wird wahrscheinlich ein Infonachmittag nötig sein, um die verschiedenen Möglichkeiten aufzuzeigen und festzulegen, welcher Ehrenamtlicher sich um welche Bewohner kümmert.

- Angehörige einbeziehen
Pflegekräfte fragen, welche Angehörigen sehr engagiert und interessiert sind und diese zu einem Gespräch einladen um sie aufzuklären, in wieweit sie die pflegerischen und therapeutischen Bemühungen unterstützen können. Insbesondere in der Basalen Stimulation und Biografiearbeit können Angehörige sehr gute Dienste leisten und sind oftmals sehr froh, nicht passiv neben dem Bett sitzen zu müssen weil „Mutter ja nichts mehr kann“.

- Kontakte zu anderen Bewohnern fördern,
z.B. Bewohner aus dem gleichen Wohnort oder anderen Gemeinsamkeiten  (gleiches Schicksal, gleicher Beruf,…bei den Altenpflegekräften erfragen!) immer wieder zusammenführen, Gespräche anregen um somit im Idealfall Freundschaften ins Leben zu rufen

- Kontakte zum ortsansässigen Kindergarten
herstellen und fragen, ob die Kinder nicht regelmäßig in die Einrichtung kommen könnten um gemeinsam mit Bewohnern etwas zu machen

Aber du siehst an meinen Beispielen schon, dass ohne Zeitaufwand und Engagement nichts geht. 
Dieser zusätzliche Zeitaufwand lohnt sich aber, denn wenn diese zusätzlichen Aktivierungsmöglichkeiten einmal ins Rollen gekommen sind, kannst du dich wieder deiner Einzelförderung widmen. 
Ich kann aber auch verstehen, wenn unter Zeitdruck stehende externe Mitarbeiter nicht dieses Engegament aufbringen können oder möchten.

Liebe Grüße
Cassio

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  • Nadja Busch
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  • Administrator
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27 Mai 2007 13:06 #708 von Nadja Busch
Nadja Busch antwortete auf Täglich Einzeltherapien?
Hallo Ergo´s,
Die aktuellen Pflegeschlüssel lassen, meiner Meinung nach, eine tägliche Versorgung der immobilen Bewohner mit tagesstrukturierenden Angeboten nicht zu.
Bei der Berechnung der Pflegestufe, die die Grundlage der Finanzierung des Heimplatzes beitet, werden z. B. Leistungen wie die soziale Betreuung nicht berücksichtigt. Es wird immer nur nach dem reinen Pflegeaufwand geschaut und tagesstrukturierende/betreuende Maßnahmen sind definitiv keine pflegerischen Tätigkeiten. Optimaler Weise müsste es zusätzlich zur Pflege noch ein Systemen zur Erfassung der Betreuung/Therapie geben. Somit könnten dann endlich die vom MDK geforderten Leistungen erbracht werden.

Die Forderungen des MDK an die soziale Betreuung finde ich richtig und gut. Sie sind meines Erachtens ein Schritt in die richtige Richtung. Ich erinnere mich noch zu gut an Aussagen von Heimleitern: "mit den immobilen/bettlägerigen Bewohnern kann man doch eh nichts mehr machen - sie kümmern nicht nur im die fitten Bewohner." Jetzt hat die Ergotherapie/soziale Betreuung endlich eine Grundlage aufgrund dessen sie sagen kann nur Gruppentherapie geht nicht.

Ich sehe jetzt den MDK und die Heimleiter in der Pflicht die nötigen Strukturen zu schaffen, damit Ergotherapeuten, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen und andere Mitarbeiter der sozialen Betreuung die geforderten Leistungen erbringen können.

bördi schrieb: ...Habe welche die lehnen Ergotherapie komplett ab, und zwingen kann ich sie ja nicht oder? wie geht ihr damit um?...


Meine Antwort dazu lautet: Dokumentieren! Es ist OK, wenn sich die Abladung zur Therapie mit Hilfe der Biographie und der Dokumentation belegen lassen. Du solltest dann trotz dem einen Therapiebogen anlegen, in dem du im Befund die Haltung des Bewohners dokumentierst. Hier trägst du dann ein wenn du z. B. den Bewohner "besucht" hast und welche Angebote du ihm gemacht hast.
Jedes Gespräch ist, meiner Meinung nach, ein Stück Therapie für die Seele. Die Senioren erfahren dadurch Wertschätzung und das Gefühl es denkt jemand an sie.  

ergolone schrieb: ja, was soll ich da sagen, ich komme nur ambulant einmal pro Woche in das Pflegeheim!!, habe auch sehr den Eindruck, dass es auf keinen Fall genug ist, aber mehr ist an Verordnungen momentan nicht drin! Geht es jemandem ähnlich und was können wir da tun/verändern?!


Die Forderungen des MDK´s richten sich an das Pflegeheim und müssen damit von den hauseigenen Mitarbeitern erbracht werden.
Du arbeitest auf Verordnung und sollst zusätzlich zum Heimangebot das vorschreiten der Demenz verlangsamen, die Kompetenzen erhalten und die Pflegbarkeit verbessern.
Was kann man tun um mehr Verordnungen für demenzkranke Menschen zu bekommen:
-> sich als Therapeut zum Thema Demenz Fort- und Weiterbilden um damit ein Spezialist für den Bereich Demenz zu werden/sein. Das Wissen über Demenz und die therapeutischen Möglichkeiten ist die Grundlage eines jeden Arzt und Angehörigen Gespräches, welches die Grundlage für  kompetente Antworten und Tipps zum Umgang mit Demenz ist.
-> den Ärzten Studien zur Wirksamkeit der Therapie/ einzelner Therapieinhalte vorlegen. Zum Beispiel: SimA-P = zwei mal die Woche für eine Stunde SimA-P Gruppentraining (= Kombination aus psychomotorischer Aktivierung und kognitiver/biographischer Aktivierung)
-> Mitarbeit an Studien und Bachelorarbeiten die sich mit den Thema Demenz befassen
-> und vieles mehr


Liebe Grüße sendet
Nadja

"Damit das Mögliche entsteht,
muss das Unmögliche versucht werden."
                                          (Hermann Hesse)

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24 Juli 2007 22:20 #1073 von LianFa
LianFa antwortete auf Täglich Einzeltherapien?
Hallo,

An Ergolone:
„Was können wir tun?“ hast du gefragt.
Wenn du einmal in der Woche im Heim bist ist das wenig, aber wenn du engagiert bist und es in Erwägung ziehst, auch mal ´ne halbe Stunde nach Feierabend zu investieren wirst auch du sicher Möglichkeiten finden, dich auf Dauer etwas entbehrlicher machen zu können.


Engagement ist schön und gut, aber ganz ehrlich,da geht mir etwas der Hut hoch. Es wird immer mehr gefordert und immer weniger dafür gegeben. Irgendwo muß auch ein Ausgleich sein. Wenn wir uns immer wieder engagieren besonders in privaten Einrichtungen, wo die Chefs die großen Autos fahren und an Mitarbeitern und Bewohnern wird gespart. Da steht es in keinem Verhältnis, der Chefetage noch Geschenke zu machen.

LG

LianFa

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