Hallo und Frohes neues Jahr.
Ich habe in unserer Einrichtung Erinnerungsalben entworfen und setze sie langsam mit meinen Kollegen ein.
Ich habe mir zunächst Fragen überlegt und auch solche Bücher wie "Oma, erzähl mal" durchgeschaut nach geeigneten Fragen und Themen. Grob ist das ganze nach Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter, (eigene) Familie, Freunde, Ereignisse, Hobbys... eingeteilt. Die Seiten sind so gestaltet, dass sie oben und unter Oranamente haben, die die Bew ausmalen können, dann das Thema und die Fragen dazu mit ausreichend Platz zum ausfüllen oder einkleben. Das ganze befindet sich in Schnellheftern und das Erinnerungsalbum kann individuell zusammengestellt werden. (Soll heißen: Wenn jemand keine Kinder hat, wird dieser Themenbereich weggelassen...). Es gibt ein Begrüßungstext, indem wird darauf hingewiesen, dass die Bew das Album selbst, mit uns oder Angehörigen und Freunden ausfüllen können, schreiben, malen oder Dinge einkleben können.
Bei den Bew. und Angehörigen kommt es unterschiedlich an, sehr engagierte Angehörige freuen sich darüber und füllen es gerne mit ihren Eltern...aus. Da es für sie ja auch eine bleibende Erinnerung ist. Manche Bewohner füllen es lieber selbst aus, weil es sehr persönlich ist. Es gibt natürlich auch einige die es ablehnen, da sie sich nicht so intensiv mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen möchten.
Es ist auch für Alltagsbegleiter eine gute Möglichkeit ein (Bzw. mehrere) Einzel sinnvoll zu gestalten. Auch findet es sich in der Dokumentation und Pflegeplanung wieder.
Wie sieht es mit Euren Erfahrungen aus??