Vielleicht auch gezielt entspannende Abendlieder singen, wie z.B. "Guten Abend, gute Nacht...", "Weißt du wieviel Sternlein stehen...?".
Den beruhigenden Effekt kann man auch mit einem beruhigenden, warmen Licht verstärken (vielleicht durch eine warm leuchtende Salzlampe) und durch einen Rahmen, der Geborgenheit vermittelt: Feine Decken über die Knie breiten z.B.
Eine Möglichkeit, die ich zu dieser Tageszeit mal ausprobieren würde, das wäre konkret das Dunkelwerden, den Nachhimmel, die Erfahrung des Schlafens, des Träumens, des Zubettgehens früher, (entweder mit den eigenen Kindern oder in der Kindheit) zum Thema zu machen.
Was haben sie getan, damit die eigenen Kinder besser einschlagen konnten, Erinnerungen an besonders schöne Nachthimmel usw. Wie war das unter dem Licht der Petroleumlampe zu sitzen?
Das Ziel wäre ein Stück weit eine "Anbindung" an den natürlichen Rhythmus der Natur zu unterstützen. Durch die durchgehende Beleuchtung und den meist kaum vorhandenen Kontakt zur Natur geht - nicht nur den Menschen in den Altenheimen- vielfach der Bezug zur Nacht als natürliche Ruhezeit verloren.
Ergänzen könnte man die Stunde mit einem passenden Gedicht oder einer positiven kurzen Geschichte.
Wenn die Leute erzählen, was sie abends früher gemacht haben, kann man schauen, welche Aktivitäten man im Heute in so einer Stunde einbauen kann. Mir sagen BewohnerInnen oft, dass sie abends Socken geflickt oder gestrickt haben. Das wird nun nicht mehr funktionieren, aber vielleicht ist das eine oder andere dabei, das an die früheren abendlichen Abendrituale anknüpfen lässt?
Das wären ein paar Gedanken, die mir grad eingefallen sind dazu.
Viel Spass an der Gestaltung der abendlichen Runde.
Maia